Alex Smolianitski

Write jibberish, sometimes even with some meaning.

Weiterentwicklung der Tablet-Benutzung

Schau man sich die Neuvorstellungen von Apple und Adobe an, so stellt man fest, dass die großen Unternehmen sich an die komischen Arbeitsabläufe von Nutzern anpassen.

Als Steve Jobs im Jahr 2010 die neue Kategorie von Geräten einführte wussten Kritiker zunächst nicht ob das nun ein Ersatz für Notebooks sein soll eine Weiterentwicklung des Smartphones, oder doch nur ein teueres Spielzeug. Kurze Zeit später entdecke jeder, dass Tablets eine Produktkategorie sind, die Flexibilität in den Alltag bringen. “Wozu ein Notebook in den Urlaub nehmen, wenn man die eigenen Mails aufs dem Tablet abarbeiten kann?" 

Jeder braucht eine gewisse Zeit um herauszufinden, wie man ein Tablet in seinem Alltag nutzen möchte. Heute ist ein iPad für viele das Gerät, mit dem sie am häufigsten "online” sind und Produktiv von überall arbeiten können. Mit Diensten wie Dropbox werden unsere Dateien synchronisiert und man kann ganz einfach auf Dokumente auf dem Computer eine Datei erstellen und diese dann auf dem Tablet betrachten. 

Dennoch ist diese “Synchronisation” noch nicht perfekt; man muss die Dateien z.B. aus Dropbox nach Pages exportieren und dies dann auch wieder zurück. Mit den Updates in iOS 8 werden gleich mehrere Funktionalitäten eingeführt, die den flüssigen Übergang zwischen unterschiedlichen Apps erleichtern sollen, so dass am Ende doch die Produktivität im Vordergrund steht und die App-Grenzen weniger spürbar sind. Mit “Handoff” erkennt demnächst Beispielsweise mein MacBook zu Hause, dass ich in der Bahn noch an einer E-Mail gearbeitet habe, diese allerdings noch nicht beendet habe. Es zeigt mir ein kleines Icon an und ich kann auf meinem MacBook direkt an mein letztes Satzzeichen anknüpfen und von dort aus weiterarbeiten.

Auch Adobe hat bei der #CCNext Präsentation gezeigt, dass man nun auf dem iPad skizzieren kann und diese Ergebnisse direkt an dem eigenen Rechner weiter bearbeiten kann. Mit “Lightroom for iOS” und “Photoshop Mix” bietet Adobe außerdem noch viele Funktionen zur Bildbearbeitung auf dem iPad an. 

So sieht man, dass das iPad zum einen nun viel stärker in (kreative) Arbeitsprozesse eingebunden wird. Eine spannende Entwicklung. Das Notebook wurde mit Tablets nicht ersetzt, dafür wird allerdings immer mehr die physische Trennung zwischen den unterschiedlichen Gerätekategorien durch die Software unsichtbar gemacht.

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