Alex Smolianitski

Write jibberish, sometimes even with some meaning.

Notes from DLD 2016

The third week of January is a perfect moment to meet up at DLD in Munich and to get the inspiration the cold season needs – in the days leading to the WEF in Davos a inspiring community of people from media, tech, and politics gathers to talk about current issues of our (digital) world.

Steffi, one of the most influential women in the industry, and her team invite and they all come. DLD is not only a name for the conference, but a great community to be part of.

This years topic was “The Next Next” and some of the topics sounded similar to issues people were talking about 5 years ago, this time from a different angle.

DLD Conference 2016

The first day started slightly depressing for the european part of the community, because it seemed as we would like to complain a lot about certain regulations which the political framework gives us. With EU commissioner Margarethe Versager and a panel with representatives from politics and VC firms the first program slots did not give a clear answer on who is holding back innovation in Europe – whether it is our mind, out companies or our politics. It seemed as if this conversation would not have an end until a journalist stood up and reminded the audience about Spotify, Skype, and companies like Rocket Internet, who are all based in Europe. From that moment on people gained some self-confidence again and the mood has changed. (more…)

The human “downtime”

This year’s DLD was all about “the beginning” of the new era — one that enables people to be creative in a completely new way. One of the rather non-digital segments of the conference was a short talk by Arianna Huffington. When I first heard Arianna speak about “sleeping your way to the top” I was fascinated how a media-mogul unequivocally proclaimed the need to stop bragging about the fact that we do not sleep as much as we should or desire to. Even I sometimes like to share the in fact I do not need too much sleep to be able to work the next morning.  But let us be honest – we all need and like to sleep an hour more than our routine sometimes allows us.

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During Arianna’s talk with Joshua Kushner, a great young investor of Thrieve Capital, Arianna spoke about the idea of Shabbat as a metaphor for the digital concept of “downtime”, something usually considered to have a negative connotation. Humans are not expected to have a 99.9% “uptime” like our servers do. In order to have new ideas and to enjoy the world we live in, Arianna argued that we need to have a certain amount of “downtime” — a human feature which allows us to disconnect from our email-inboxes and to reconnect with ourselves, our family, and our loved ones.

Although I might work in a media-heavy industry, one of my favorite moments is to be distracted by the little things in life, which make your day so much more meaningful. Put away your phone and play a board game or make a salad with someone – afterwards you will have the motivation and the power to smile and to succeed in your endeavors.

Listening to this short talk was a great aspiration for a fruitful year, which is only just beginning.

Photo: © Gigler

#DLD12

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dass ich mehr “live” von der Veranstaltung schreibe. Doch schnell merkte ich, dass tweets da die bessere Lösung waren, da man schnell und unkonventionell die eigene Meinung schreiben konnte, ohne viel Zeit zu verschwänden. Den Zeit gab’s/gibts zu wenig. Vor allem, wenn man sich in einem Gebäude mit mehreren hundert tollen Leuten befindet und ständig m Kontakt ist, sich gegenseitig kennenlernt, Projekte plant, Deals abschließt und dann noch Panels zu den unterschiedlichsten Themen besucht.

Ich rede von der diesjährigen DLD-Conference in München.
Den Beginn machte eine kleine Museumstour durch die Pinakothek der Moderne, bei der man in einer kleinen Gruppe natürlich auch das Museum erkunden konnte, vor allem allerdings die ersten Teilnehmer kennenlernen konnte.

In HVB-Forum ging das Networking dann weiter. In den unterschiedlichsten Ecken der Räumlichkeiten unterhielt man sich, während in den großen Sälen das Programm lief und man Wissenschaftlern, Politikern und Unternehmern zuhören konnte. So gab es die Möglichkeit Yoko Ono, der Frau von John Lennon, zu erleben. Wahrscheinlich einer der Momente, die man nicht vergessen wird. Sie ist nicht wirklich Künstlerin, sondern eher ein Kunstwerk – ihr Auftritt, ihre Meinung & ihr Leben.

Gleichzeitig waren Stars wie Jack Dorsey (Twitter), David Karp (Tumblr), Drew Houston (Dropbox), Sebastian Thrun (Stanford University/ Google), Jimmy Wales (Wikipedia) Nikesh Arora (Google), Jon Miller (NewsCorp) und Sheryl Sandberg (Facebook) da. Audi-CEO Rupert Stadler sprach über die Forschungsprojekte über die Zukunft urbanen Lebens, Arianna Huffington über die Wichtigkeit des Schlafes, Naquib Sawiris, Chef der ägyptischen Orascom Telecom, über seine Erlebnisse des arabischen Frühlings und und und. Abends gingen die Gespräche weiter und endeten irgendwann in einer Party mit Taio Cruz.

Es ist eine extrem tolle Veranstaltung, bei der man auch viel Energie für den Alltag schöpfen kann. Vitamin B schadet dabei auch nie.

Die gesellige Gruppe tingelte dann weiter auf das WEF nach Davos.

“Entweder sie schlafen oder sie sind online”

Wir stehen nicht am Ende einer besonderen Entwicklung, sondern am Anfang von etwas gigantischem mit unbeschreiblichen Ausmaß.“ So beendete Eric Schmidt seinen Vortrag bei der diesjährigen Digital-Life-Design Konferenz.

In seinem Vortrag erklärte Schmidt, dass wir an dem Punkt angekommen sind, an dem Computer uns helfen einfachere zu leben und mit Freunden in ständigem Austausch zu sein.

„Kinder haben heutzutage nur noch zwei Gemütszustände; entweder schlafen sie, oder sie sind online!…selbst wenn sie nachts kurz aufwachen gehen sie online.”, so Schmidt.

Im weiteren Verlauf seines Vortrags beschrieb Schmidt seine ganz persönlichen „Wow-Momente“ der Technologie in den vergangenen Wochen. Unter anderem den neuen Google-Dienst, der es erlaubt gesprochene Texte von einer Sprache in eine weitere Sprache zu übersetzen. Ein weiteres Beispiel waren Dienste, die beispielsweise berühmte Gebäude auf Fotos erkennen können und sagen können, wie das Gebäude heißt und wofür es berühmt ist. All dies ist dank sog. „Cloud Computing“-Programmen möglich, die leider weniger gewürdigt werden, als die Endprodukte, die man benutzt um diese Programme abzuspielen.

Ebenfalls ein Wow-Moment für Schmidt sind Ortungsdienste, die einen daran erinnern etwas bestimmtes zu erledigen oder Vorhersagen können, ob man Freunde auf dem Weg trifft, oder nicht.

„Internet is the greatest disrupter in history.“

Mit dem Wort „Imagine“ beginnt Schmidt eine Auflistung von Aktivitäten, die durch das Internet in unseren Alltag gekommen sind und jetzt teilweise nicht wegzudenken sind. Mit Wikipedia hat man zugriff auf eine riesige Enzyklopädie in fast jeder Sprache. Man hat Zugang zu allen veröffentlichten Informationen weltweit und in allen Sprachen. Heutzutage ist man fast nie einsam; Freunde „reisen“ mit und man kann von überall (* eine Internetverbindung ist dabei allerdings doch noch nötig) Facebook aufrufen oder sich per IM mit Freunden unterhalten. Anstatt vor Langeweile vor dem Fernseher zu sitzen, sitzt man heute vor dem Rechner oder mit einem mobilen Gerät und surft im Internet.

Das besondere, so Schmidt, ist, dass die Zukunft des Internets nicht etwas für die höheren Schichten der Bevölkerung ist, sondern für jeden! Der Smart-Phone-Markt in Entwicklungsregionen wächst teilweise schneller, als in Industrienationen.

Ein großartiger Abschluss der Konferenz.