Alex Smolianitski

Write jibberish, sometimes even with some meaning.

“Entweder sie schlafen oder sie sind online”

Wir stehen nicht am Ende einer besonderen Entwicklung, sondern am Anfang von etwas gigantischem mit unbeschreiblichen Ausmaß.“ So beendete Eric Schmidt seinen Vortrag bei der diesjährigen Digital-Life-Design Konferenz.

In seinem Vortrag erklärte Schmidt, dass wir an dem Punkt angekommen sind, an dem Computer uns helfen einfachere zu leben und mit Freunden in ständigem Austausch zu sein.

„Kinder haben heutzutage nur noch zwei Gemütszustände; entweder schlafen sie, oder sie sind online!…selbst wenn sie nachts kurz aufwachen gehen sie online.”, so Schmidt.

Im weiteren Verlauf seines Vortrags beschrieb Schmidt seine ganz persönlichen „Wow-Momente“ der Technologie in den vergangenen Wochen. Unter anderem den neuen Google-Dienst, der es erlaubt gesprochene Texte von einer Sprache in eine weitere Sprache zu übersetzen. Ein weiteres Beispiel waren Dienste, die beispielsweise berühmte Gebäude auf Fotos erkennen können und sagen können, wie das Gebäude heißt und wofür es berühmt ist. All dies ist dank sog. „Cloud Computing“-Programmen möglich, die leider weniger gewürdigt werden, als die Endprodukte, die man benutzt um diese Programme abzuspielen.

Ebenfalls ein Wow-Moment für Schmidt sind Ortungsdienste, die einen daran erinnern etwas bestimmtes zu erledigen oder Vorhersagen können, ob man Freunde auf dem Weg trifft, oder nicht.

„Internet is the greatest disrupter in history.“

Mit dem Wort „Imagine“ beginnt Schmidt eine Auflistung von Aktivitäten, die durch das Internet in unseren Alltag gekommen sind und jetzt teilweise nicht wegzudenken sind. Mit Wikipedia hat man zugriff auf eine riesige Enzyklopädie in fast jeder Sprache. Man hat Zugang zu allen veröffentlichten Informationen weltweit und in allen Sprachen. Heutzutage ist man fast nie einsam; Freunde „reisen“ mit und man kann von überall (* eine Internetverbindung ist dabei allerdings doch noch nötig) Facebook aufrufen oder sich per IM mit Freunden unterhalten. Anstatt vor Langeweile vor dem Fernseher zu sitzen, sitzt man heute vor dem Rechner oder mit einem mobilen Gerät und surft im Internet.

Das besondere, so Schmidt, ist, dass die Zukunft des Internets nicht etwas für die höheren Schichten der Bevölkerung ist, sondern für jeden! Der Smart-Phone-Markt in Entwicklungsregionen wächst teilweise schneller, als in Industrienationen.

Ein großartiger Abschluss der Konferenz.

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