Alex Smolianitski

Write jibberish, sometimes even with some meaning.

Spielkonsole 2.0

Vor wenigen Tagen besuchte ich ein klassisches Konzert mit einem großen Chor und guten Sängern. Wer mich kennt, der weiß, dass ich hohe Frauenstimmen immer sehr kritisch aufnehme und aushalte. Daher war es für mich interessant, wie die Leute rund um mich verhalten. Unmittelbar neben uns saß eine zweifache Mutter. Ein kleines Baby und eine Tochter, die so zirka 4/5 Jahre alt war. Irgendwann wurde es der älteren Tochter langweilig und fing an mit ihrer Mutter und dem kleinen Baby zu spielen. Da es irgendwann etwas lauter wurde und man eigentlich anfing dem Konzert zu stören gab die Mutter ihr iPhone an ihre Tochter und sofort hatte sie wieder etwas zu tun. Sie spielte damit rum. Besuchte teilweise kuriose Apps wie den aktuellen Börsenkurs – hauptsächlich konnte sie aber gezielt Spieleordner ansteuern und lustige Spiele spielen.
Als ich noch “klein” war, da hatte ich noch einen Gameboy. Etwas, was heute Kinder gar nicht mehr kennen. Stattdessen haben ihre Eltern einfach klasse Telefone, die eine große Auswahl an (meist kostenlosen oder billigen) Apps haben und zur Unterhaltung dienen. Spannende Entwicklung.

Die Stärke der iOS-Geräte auf dem Bereich der Unterhaltung darf man nicht unterschätzen. Egal ob es das iPhone der Eltern ist, oder ein ‘nur’ ein iPod Touch heranwachsender Teenager. Schon seit dem Beginn der Third-Party-Apps sind große Softwareentwickler dabei ihre Spiele für iOS umzuschreiben. Aber auch kleine, neue Unternehmen mit Hits wie TinyWings (aus Deutschland übrigens) ziehen schnell mit guten Apps auf dem Homescreen der Geräte ein.