Alex Smolianitski

Write jibberish, sometimes even with some meaning.

Eine 5-Jährige erklärt die Markenwelt

Die fünfjährige Tochter eines Designers aus Cincinnati spricht in dem Video über Ihre ersten Eindrücke zu gewissen Logos von großen Unternehmen. Gute Logos erkennt man sofort (Starbucks, Apple), bei Motorola scheitert sie dann; passend zu deren aktuellen Finanztrend. Ein sehr amüsantes Video:

#DLD12

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dass ich mehr “live” von der Veranstaltung schreibe. Doch schnell merkte ich, dass tweets da die bessere Lösung waren, da man schnell und unkonventionell die eigene Meinung schreiben konnte, ohne viel Zeit zu verschwänden. Den Zeit gab’s/gibts zu wenig. Vor allem, wenn man sich in einem Gebäude mit mehreren hundert tollen Leuten befindet und ständig m Kontakt ist, sich gegenseitig kennenlernt, Projekte plant, Deals abschließt und dann noch Panels zu den unterschiedlichsten Themen besucht.

Ich rede von der diesjährigen DLD-Conference in München.
Den Beginn machte eine kleine Museumstour durch die Pinakothek der Moderne, bei der man in einer kleinen Gruppe natürlich auch das Museum erkunden konnte, vor allem allerdings die ersten Teilnehmer kennenlernen konnte.

In HVB-Forum ging das Networking dann weiter. In den unterschiedlichsten Ecken der Räumlichkeiten unterhielt man sich, während in den großen Sälen das Programm lief und man Wissenschaftlern, Politikern und Unternehmern zuhören konnte. So gab es die Möglichkeit Yoko Ono, der Frau von John Lennon, zu erleben. Wahrscheinlich einer der Momente, die man nicht vergessen wird. Sie ist nicht wirklich Künstlerin, sondern eher ein Kunstwerk – ihr Auftritt, ihre Meinung & ihr Leben.

Gleichzeitig waren Stars wie Jack Dorsey (Twitter), David Karp (Tumblr), Drew Houston (Dropbox), Sebastian Thrun (Stanford University/ Google), Jimmy Wales (Wikipedia) Nikesh Arora (Google), Jon Miller (NewsCorp) und Sheryl Sandberg (Facebook) da. Audi-CEO Rupert Stadler sprach über die Forschungsprojekte über die Zukunft urbanen Lebens, Arianna Huffington über die Wichtigkeit des Schlafes, Naquib Sawiris, Chef der ägyptischen Orascom Telecom, über seine Erlebnisse des arabischen Frühlings und und und. Abends gingen die Gespräche weiter und endeten irgendwann in einer Party mit Taio Cruz.

Es ist eine extrem tolle Veranstaltung, bei der man auch viel Energie für den Alltag schöpfen kann. Vitamin B schadet dabei auch nie.

Die gesellige Gruppe tingelte dann weiter auf das WEF nach Davos.

Der Kampf um den EDU-Markt beginnt

Erst letzte Woche hat Apple bei einer Keynote in New York ihre neue Strategie für den Bildungsmarkt vorgestellt – iBooks 2, iBooks Author und iTunes U als separate App. Große US-Verlage nehmen bereits an der digitalen Schulbuchrevolution teil; nun reagiert auch der deutsche Markt: → Digitale Schulbücher: Verband kündigt Plattform an Es ist sehr interessant zu beobachten, wie insbesondere im deutschsprachigen Raum jetzt langsam der Kampf um’s iPad beginnt.

5 Jahre iPhone

Am 9. Januar 2007 betrat Steve P. Jobs damals die Bühne der Macworld und berichtete zunächst von einigen kleinen Updates bezüglich der Verkaufszahlen und den Apple Stores. Was aussah, wie eine eher langweilige Keynote wurde dann zu einem Meilenstein in der Geschichte der Technologie – das iPhone wurde vorgestellt. Damals kostete es in Deutschland knapp 400 Euro und es gab es nur mit eine exklusiven Vertrag mit T-Mobile.


Die damaligen Größen der Mobiltelefonindustrie verfielen in einen Schockzustand und wussten nicht, wie man auf so eine gigantische Neuerung reagieren muss. Viele Konzerne brachten daraufhin zahlreiche “iPhone-Killer” raus, von denen man heute allerdings nur wenig hört. Momentan kristallisiert sich HTC als einiger ernstzunehmender Konkurrent mit dem Google-Betriebssystem Android.

Man kann zwar über das iPhone denken wie man will, allerdings war & ist es ein Game-Changer. Inzwischen ist das iOS, welches auch auf den iPads genutzt wird, das populärste Betriebssystem für Programmierer und es ist benutzerfreundlich.

Persönlich hat das kleine Gerät sicherlich das Leben vieler verändert. In so vielen Teilabschnitten unseres “online”-Lebens agiert das iPhone als Hauptakteur: blogging & soziale Netzwerke, schnelle Erreichbarkeit per Mail, Fotographie, task-management und und und. Es ist schon manchmal schwierig, sich von dem 24/7-online-Körperteil zu trennen.

Seit dem ersten Gerät bin ich stolzer und zufriedener Nutzer und bin immer wieder fasziniert, wie kleine Änderungen am Aussehen, aber insbesondere natürlich an der Hard- & Software das Leben erleichtern.

Hier noch einmal die legendäre Keynote: