Alex Smolianitski

Write jibberish, sometimes even with some meaning.

Aussagekraft von Farben

Im Internet, aber auch in „altmodischen“ Marketing dienen Farben als Unterstützung der Aussageabsicht von Unternehmen. So betont jede Farbe etwas besonderes.

BLAU – ist eine Farbe, die sehr oft für die Wörter „Vertrauen“ und „Sicherheit“ steht. Oft wird blau von Banken, oder großen Unternehmen benutzt; beispielsweise die Deutsche Bank, oder auch die New Yorker Börse.

Facebook ist auch blau, diese Wahl ist allerdings mit einer Rot-Grün-Schwäche von Mark Zuckerberg zu erklären.

GRÜN – steht ebenfalls oft in Verbindung mit Finanzen und Wohlstand. Nichtsdestotrotz lief es mit der Dresdner Bank dann doch nicht so gut. Auch BP hatte es mit dem Öl nicht so gut erwischt, trotz grüner Farbe im Logo.

GELB – stahlt Optimismus aus und wirkt sehr frisch. Versicherungen mögen die Farbe, da sie im Prinzip der Gegensatz dazu sind, was das Thema in solchen Unternehmen ist. Wäre die Farbe beispielsweise dunkel, so würde man weniger froh sein, dass man eine Versicherung hat, die im Falle eines Unfalls hilft.

ORANGE – wirkt für‘s Auge sehr aggressiv. Oft sind Buttons, die zu einer Aktion aufrufen in orange.

SCHWARZ– steht für Reichtum und etwas edles.

“Entweder sie schlafen oder sie sind online”

Wir stehen nicht am Ende einer besonderen Entwicklung, sondern am Anfang von etwas gigantischem mit unbeschreiblichen Ausmaß.“ So beendete Eric Schmidt seinen Vortrag bei der diesjährigen Digital-Life-Design Konferenz.

In seinem Vortrag erklärte Schmidt, dass wir an dem Punkt angekommen sind, an dem Computer uns helfen einfachere zu leben und mit Freunden in ständigem Austausch zu sein.

„Kinder haben heutzutage nur noch zwei Gemütszustände; entweder schlafen sie, oder sie sind online!…selbst wenn sie nachts kurz aufwachen gehen sie online.”, so Schmidt.

Im weiteren Verlauf seines Vortrags beschrieb Schmidt seine ganz persönlichen „Wow-Momente“ der Technologie in den vergangenen Wochen. Unter anderem den neuen Google-Dienst, der es erlaubt gesprochene Texte von einer Sprache in eine weitere Sprache zu übersetzen. Ein weiteres Beispiel waren Dienste, die beispielsweise berühmte Gebäude auf Fotos erkennen können und sagen können, wie das Gebäude heißt und wofür es berühmt ist. All dies ist dank sog. „Cloud Computing“-Programmen möglich, die leider weniger gewürdigt werden, als die Endprodukte, die man benutzt um diese Programme abzuspielen.

Ebenfalls ein Wow-Moment für Schmidt sind Ortungsdienste, die einen daran erinnern etwas bestimmtes zu erledigen oder Vorhersagen können, ob man Freunde auf dem Weg trifft, oder nicht.

„Internet is the greatest disrupter in history.“

Mit dem Wort „Imagine“ beginnt Schmidt eine Auflistung von Aktivitäten, die durch das Internet in unseren Alltag gekommen sind und jetzt teilweise nicht wegzudenken sind. Mit Wikipedia hat man zugriff auf eine riesige Enzyklopädie in fast jeder Sprache. Man hat Zugang zu allen veröffentlichten Informationen weltweit und in allen Sprachen. Heutzutage ist man fast nie einsam; Freunde „reisen“ mit und man kann von überall (* eine Internetverbindung ist dabei allerdings doch noch nötig) Facebook aufrufen oder sich per IM mit Freunden unterhalten. Anstatt vor Langeweile vor dem Fernseher zu sitzen, sitzt man heute vor dem Rechner oder mit einem mobilen Gerät und surft im Internet.

Das besondere, so Schmidt, ist, dass die Zukunft des Internets nicht etwas für die höheren Schichten der Bevölkerung ist, sondern für jeden! Der Smart-Phone-Markt in Entwicklungsregionen wächst teilweise schneller, als in Industrienationen.

Ein großartiger Abschluss der Konferenz.

“Participation” at DLD11

Participation_Bishop_Zuckerberg_Hughes

One of the short, but very interesting panels, was a discussion held by Matthew Bishop, the New York Bureau Chief for The Economist, between Randi Zuckerberg and Chris Hughes.

Randi Zuckerberg, sister of Mark Zuckerberg, is in charge of marketing at Facebook. Zuckerberg was sitting next to Facebook Co-Founder Chris Hughes, who was also one of the leaders of the Barack Obama online campaign in 2007-2008. Since, Hughes has started a new platform called “Jumo.”

During the 25-minute session, the panel discussed different subjects, including the recent incident of attacks on Facebook by hackers from Tunisia.

Zuckerberg emphasised that Facebook is a neutral platform. The first philanthropic “Cause” that Facebook ever initiated was about missing children in the US. Now, it is possible for Facebook members to receive a notification in the “Newsfeed,” if a child is missing in their state.

The next big topic during this session covered how social media has been used by the Obama administration since the election. “Social media is a component of how people live“ (Hughes). Social media improves communication between politicians and the public, although it‘s not a “magic pill,” which can solve all problems of the administration. In comparison to the campaign in 07/08, people are not expressing enough disastisfaction with the current administration to spark a totally new movement.

After this short talk on campaigns and social media usage Zuckerberg explained that Facebook is now working with Stanford University to analyse “friending data.“ This means they are looking at how many friendships are made between people who live in different countries which are fighting with each other, such as Israel and Palestine, India and Pakistan and between users from Greece and Turkey. Facebook is not looking for world peace, but one can see how the population is communicating between “enemies.“

The last topic was the relationship between Facebook and different goverments. Does Facebook share user-data with Governments? No! As Zuckerberg said there was never a situation in which data was given to any Government. An interesting country was Iran. During the big crises in Iran many people were posting status-updates, photos etc.  Facebook published all posts unfiltered, but they were not storing any of the data, so they would not even have data to give the Iranian regime and people couldn‘t get threats and get murdered, because of publishing a status update on Facebook.

All in all, a really interesting discussion, however unfortunate that there was only such a short time for this talk and questions from the audience.